Aktuelle Umfrage - Februar 2011

Deutliche Mehrheit der Bürger möchte mehr direkte Beteiligung an politischen Entscheidungen

79 Prozent der befragten Bürger sind laut AWO-Sozialbarometer für mehr direkte Beteiligung an politischen Entscheidungen. "Dieser Befund zeigt einmal mehr", so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, "dass die Bürger nicht nur angemessenen über Prozesse informiert, sondern auch an den Entscheidungen beteiligt werden möchten."

 

 

Für die AWO "sind Transparenz und die Beteiligung der Menschen an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen unabdingbare Voraussetzung einer vitalen Bürgergesellschaft", betont Stadler. Information und direkte Teilhabe "befördern das demokratische Miteinander in Deutschland." Es könne nicht darum gehen, dass parlamentarische System in Deutschland zu hinterfragen. "Transparente Verfahren mit direkter Beteiligung der Bürger aber fördern Diskussionen und Debatten und stärken zweifellos die Legitimation politischer Entscheidungen", unterstreicht der AWO Bundesvorsitzende. Dies sei nicht zuletzt in Zeiten, in denen etwa Entscheidungen von großer Tragweite beschlossen würden - Stichwort einseitiger Sozialabbau auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit - sehr bedeutsam. "Entscheidungen, die zu sehr am Leben der Menschen vorbei gefällt werden, zerstören Vertrauen und untergraben den Zusammenhalt in der Gesellschaft", so Stadler.

Die Studie wird von TNS-Infratest durchgeführt.

Peter Kuleßa
030/26309-4553
peter.kulessa[at]awo.org
awo.org

Weitere Informationen zu dieser und früheren Studien: www.awo-sozialbarometer.org

Das AWO-Sozialbarometer fragt zu Beginn jeden Monats nach sozialpolitisch relevanten Themen in Deutschland.

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  • Das Ergebnis der Studie im Detail
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